...aber nicht von der Tante aus Massachusetts, sondern aus dem
Stuttgarter Verschenkmarkt..
Letzte Woche war ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem dieser Verschenkmarkt vorgestellt wurde. Aufhänger der Story war ein zu verschenkendes Klavier, welches wohl nur wenige Stunden online war und dann "verschenkt" wurde. Was??? Da verschenkte jemand ein Klavier, ohne mir Bescheid zu geben?
Schon seit 2 Jahren red ich davon, daß ich so gerne wieder ein Klavier hätte, am liebesten alt und schwarz und zwei messingfarbenen Kerzenständern links und rechts. Hab ja mal 5 Jahre lang Unterricht gehabt, und die erlernten Stücke würde ich gerne wieder reaktivieren. Zudem findet Fine das Geklimper be den Großeltern af dem E-Piano auch super und musikalische Früherziehung kann nie früh genug sein!
So, zurück zum Verschenkmarkt. Ich die Anzeigen durchforstet, das Klavier gefunden, angerufen, aber war leider schon versprochen (inkl. Warteliste von 5 Personen). Da hab ich kurzerhand eine Suchanzeige aufgegeben und schwupp-di-wupp hab ich nun sogar zwei Klaviere zur Auswahl. Ein schwarzes, jedoch sehr kantiges oder ein dunkelbraunes in Wurzelholzoptik mit verschnörkelten Beinen. Ich denke, schwarz hin oder her, es wird das dunkelbraune werden. Der Transport innerhalb Stuttgarts kostet 120 Euro - na, günstiger komme ich zu keinem Klavier mehr! *Freu*
Und wieder hab ich ein Stück im Haus stehen, auf das ich mich jahrelang gefreut hab. Das finde ich viel besser, als etwas haben zu wollen, losmaschieren und kaufen. Das Warten auf ein besonderes Stück hat auch was. So war es mit meiner Standuhr, meiner Antinea und meiner Weichholzvitrine für die Küche.
Ich freu mich!